Isopol International

Dem Stand der Technik immer einen Schritt voraus

Dachsanierung in Barentsburg auf Spitzbergen am nördlichen Polarkreis



Auf Spitzbergen Dächer mit PUR- Dachspritzschaum zu sanieren, ist schon eine interessante Herausforderung. Auch wenn die Jahreszeit Sommer heißt sind +8°C schon hoch angesetzt. Unser Auftrag: in der russischen Bergbausiedlung Barentsburg auf Spitzbergen ein russisches Team von Dachspritzschäumern einzuarbeiten. ISOPOL liefert dazu die Maschinen und die Rohstoffe.  Ankunft auf dem Flughafen der "Hauptstadt" Longyearbyen und Weiterreise nach Barentsburg mangels anderer Transportmöglichkeiten mit dem werkseigenen Hubschrauber MI8. Im Hotel Barentsburg waren wir dann die einzigen Gäste.




Die zu sanierenden Dächer waren meist mit Bitumenbahnen eingedeckt, aber durch die extremen Klimabedingungen stark angegriffen.






Die russische Bergbaugesellschaft "TRUST ARKTIKUGOL" hatte alle notwendigen Vorbereitungen getroffen. Die Gesellschaft plant, in dieser nördlichsten Bergbausiedlung große Investitionen zu tätigen, um den Bergbau vor Ort umweltverträglich zu gestalten und den Arbeitern bestmögliche Lebensbedingungen zu bieten.




Die Dauerkälte zwingt dazu, die Rohstoffe Polyol und Isocyanat schon in den Fässern vorzuwärmen. Dabei zeigt sich wieder mal, wie geschickt die russischen Mitarbeiter improvisieren können.




Für die Anlagentechnik wurde eine provisorische Kabine gebaut. Von dort aus führten die Schläuche mit der Pistole auf die Dächer.




Für deutsche Schäumer ist es ungewöhnlich: Dachsanierungsarbeiten mit PUR-Dachspritzschaum nachts (Mittsommernacht) auszuführen und im Hintergrund sind die Berge schneebedeckt.




Die moderne Maschinentechnik passte irgendwie nicht wirklich zu dem Umfeld und erinnerte etwas an unser Projekt in Norilsk (Sibierien). Die von Arktikugol gestellten Mitarbeiter waren dafür aber bestens motiviert.








Der örtliche Direktor der Grube Barentsburg bedankt sich für die intensive Einarbeitung vor Ort, dann wartet der Hubschrauber auf uns, um uns wieder zum Flughafen von Longyearbyen zu bringen. Von dort geht es mit Umsteigen in Oslo und Kopenhagen weiter nach Düsseldorf. Glück auf!